Wie du deine Psychotherapie durch Körperwahrnehmung bereichern kannst

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hatha Yogalehrerin Sarah troßmann

Du als Mensch bist eine Einheit aus Geist, Seele und Körper. Mit einer Psychotherapie bist du auf der Verstandesebene unterwegs. Warum es so wichtig es ist, auch den Körper und die Seele in den Prozess der emotionalen Heilung miteinzubeziehen, das teilt Sarah Troßmann, traditionelle Haha-Yogalehrerin und psychologische Yogatherapeutin mit uns.

In einem unserer letzten Artikel haben wir uns mit dem Thema Psychotherapie beschäftigt. Den Artikel findest du hier. Eine Psychotherapie ist um einiges tiefgreifender und erfolgreicher (wenn man es so nennen will), wenn du die Sache ganzheitlich angehst. Leider wird diesem Aspekt in der Praxis wenig bis gar keine Beachtung geschenkt. 

Dabei bist du als Mensch eine Einheit aus Geist, Seele und Körper. Mit der Psychotherapie kümmerst du dich um deinen Geist. Aber du hast eben auch einen Körper geschenkt bekommen, in dem sich Gefühle und Erinnerungen abspeichern. Dein Körper erlebt alles mit dir mit. Er lauscht, er spürt, er verarbeitet, er schützt dich — und zwar laufend. Wenn du auch auf dieser Ebene deine Vergangenheit/​dein Problem angehst und auf die Sprache deines Körpers hörst, lernst du so viel über dich und deine Herausforderungen. Du bekommst ein besseres Verständnis und die Chance, mehr und tiefer zu heilen. Wie genau der Körper und die Psyche sich gegenseitig beeinflussen und wie du Zugang zu der Sprache deines Körpers bekommst, habe ich mit Sarah Troßmann besprochen. Sie ist traditionelle Hatha-​Yogalehrerin und psychologische Yogatherapeutin. Sarah liefert in unserem Interview einen tollen Einblick in ihre Arbeit als Yogatherapeutin.


Sarah, wie bist du zur Yogatherapie gekommen?

Ich kann mich noch sehr gut an meine erste Yogastunde erinnern: ich war mitten in den Vorbereitungen zu meinen Abitur-​Prüfungen. Völlig im Kopf und unter Druck habe ich mir täglich psychischen Stress gemacht, der sich unter anderem auch auf meinen Körper ausgewirkt hat. Damals hat der Yogalehrer uns am Ende der Stunde durch eine Licht- und Atemmeditation geleitet, die ein entspannendes Licht durch unseren Körper reisen ließ. Für mich war es unglaublich zu spüren, wie sich mein Körper plötzlich total entspannt hat und ich ganz bewusst jede Körperregion in mir wahrgenommen habe. Seitdem war Yoga immer schon eine Praxis für mich, die sehr viel mit meiner Psyche gemacht hat.

Vor ein paar Jahren gab es eine Zeit, in der mein Körper gesundheitlich sehr geschwächt und ich ständig krank war. Zu dieser Zeit habe ich richtig gespürt, wie ich jeden Tag meine Yogapraxis brauche, um mit den Krankheiten und Stressfaktoren in meinem Leben umgehen zu können. Yoga half mir sehr dabei, meine Schlafstörungen wieder auszugleichen, von rasenden Gedankenschleifen weg zu kommen und auch neue Perspektiven in meinem Leben zu erkennen.

Zum Ende dieser Zeit bildete ich mich als traditionelle Hatha-​Yogalehrerin aus, um noch tiefer in das Wissen und die Praxis einzutauchen. Den Heilungseffekt von Yoga bekam ich dadurch quasi an meinem eigenen Körper und meiner Psyche mit. Eine Freundin, die mein Interesse zu diesem wundervollen Heilungspotential von Yoga kannte, hat mich auf eine Weiterbildung hingewiesen, die mich ganz besonders angesprochen hat: die Verbindung von psychotherapeutischen Elementen mit der traditionellen Yogapraxis, eben Yogatherapie. Da war für mich klar, dass ich das erlernen und weitergeben möchte. 

Was ist das Besondere an Yogatherapie?

Yogatherapie ist für mich eine so wundervolle Methodik der Heilung und des bewussten Umgangs mit unserem Leben, da sie einen sehr ganzheitlichen Ansatz verfolgt. In der Yogatherapie geht man von der Psychophysiologie von Erfahrungen aus. Das heißt, dass jede Erfahrung (mentaler, emotionaler oder körperlicher Natur), die ein Mensch in seinem Leben macht, körperlich abgespeichert wird. Dem geht die Polyvagaltheorie voraus, die besagt, dass ein starker Zusammenhang unserer Emotionen und unseres Verhaltens mit unserem Nervensystem besteht. Herrscht eine Dysbalance im Nervensystem, ist unsere Resilienz, also unsere Widerstandsfähigkeit in Stresssituationen aller Art, eingeschränkt.

Durch Yoga können wir aktiv auf die verschiedenen Ebenen des Nervensystems einwirken und die körpereigenen ‚Schaltkreise‘ aktivieren, die uns wieder in einen gut regulierten Zustand bringen. Wir können wieder ganz bewusst einen Raum zwischen dem Reiz und unserer Reaktion schaffen. Konkret heißt das, dass wir durch Yogatherapie lernen, unseren Körper wieder bewusster wahrzunehmen und aktiv auf innere Blockaden eingehen können. Als Yogatherapeutin bin ich quasi nur die Begleiterin im Heilungsprozess. Ich bin die wache Instanz, die immer wieder zurück auf das Bewusstsein lenkt. Die Raumhalterin ist, für einen sicheren Ort, an dem der Mensch sich ganz geschützt öffnen kann. 

In der Yogatherapie geht man von der Psychophysiologie von Erfahrungen aus. Das heißt, dass jede Erfahrung — mentaler, emotionaler oder körperlicher Natur — die ein Mensch in seinem Leben macht, körperlich abgespeichert wird. 

Wie kann Yoga bzw. generell Körperarbeit während einer Therapie unterstützend wirken?

Gerade Themen wie fehlende Selbstliebe oder Selbstfürsorge sind oft recht gesprächsresistent. Da reicht eine reine Gesprächstherapie meist nicht aus, um den Zustand des Patienten zu verbessern. Gesprächstherapie findet hauptsächlich Top-​Down statt — also vom Kopf ausgehend, in den Körper hinein (Verhaltensänderungen, Denkmuster ändern etc.). In der Yogatherapie geht man davon aus, dass eine Selbstregulation des Nervensystems vor allem durch Bottom-​Up Prozesse entstehen kann. Also dass wir über die bewusste Steuerung unseres Körpers, mit beispielsweise Asanas (Körperübungen) oder Atemtechniken unseren Geist in einen Ruhezustand und somit unser Nervensystem wieder ins Gleichgewicht bringen können.

Ich finde beide Ansätze wichtig und wertvoll. Oft wird jedoch der körpertherapeutische Ansatz in herkömmlichen Therapien nicht mit einbezogen. Oder er wird ausschließlich auf der Fitness-​Ebene angewandt, um Muskeln zu kräftigen, den Körper stärker oder dehnbarer zu machen. Mit einer bewussten Körpertherapie, wie der Yogatherapie, nehmen wir den Körper als Hilfsmittel wahr. Wir wirken auf die Nervenbahnen in unserem Körper ein. So lösen wir durch ein reguliertes bzw. ausgeglichenes Nervensystem einen Heilungsprozess auch im Geist und der Seele aus. Dieser Ansatz kann dann eine Gesprächstherapie auf vertiefter innerlicher Ebene unterstützen.


Warum ist es so wichtig, den Körper miteinzubeziehen?

Wir Menschen sind eben keine reinen Kopf-​Füßler! 😊 Wir sind eine Einheit aus Körper, Geist und Seele. In uns besteht immer eine dynamische wechselseitige Kommunikation zwischen dem Körper und unserem Kopf und unseren Emotionen. Wenn wir den Körper mit in unsere Heilung und unser Leben einbeziehen, lernen wir mehr und mehr die Signale unseres Körpers kennen, die er aussendet, wenn wir zum Beispiel unter Stress stehen oder andere krankmachende Sensationen verspüren. Diese wachsende körperliche Wahrnehmung ist meiner Meinung nach genauso wichtig, wie wiederkehrende negative Denkmuster in einer Gesprächstherapie zu entlarven. 

Mir ist beispielsweise aufgefallen, wie ich jedes Mal bereits vor einem Zahnarztbesuch anfing, meinen Körper mehr und mehr zu verspannen. Als ich dann auf dem Stuhl lag, habe ich wahrgenommen, dass ich immer mehr meine Hände anspanne. Ich habe meine Finger ineinander gekrallt und meine Beine ausgehend von den Hüften verkrampft. Es war nicht unglaublich sichtbar, da es oft tiefliegende Muskeln in uns sind, die das verursachen, aber ich habe die Anspannung sehr stark in mir gespürt. Mir ist das so klar geworden, weil ich mich unwohl gefühlt habe, obwohl eigentlich bis dahin gar nichts Schlimmes passiert war.

Klar hatte ich meine Erfahrungen mit Zahnärzten bereits gemacht, aber diese waren eigentlich nie ernsthafter Natur. Ich habe gespürt, dass meine Anspannung eher daher kam, dass ich Angst davor hatte, in naher Zukunft einen Schmerz oder ein unangenehmes Geräusch der Werkzeuge zu hören. Allein meine Gedanken haben dieses Unwohlsein in meinem Körper ausgelöst. Natürlich ist Schmerz und die Empfindungen dabei für jeden subjektiv und ich möchte damit keine Erfahrung von jemandem herunterspielen. 

Mir wurde nur dabei bewusst, dass ich durch die Anspannung meines Körpers im Voraus mir letztendlich wenig Gutes getan habe, da ich bereits ohne den Schmerz in ein Schmerzbewusstsein bzw. eine Angst gegangen bin. Diese Anspannung im Voraus hat mich letztendlich nicht vor dem Schmerz oder der Unannehmlichkeit beschützt. Es hat die ganze Erfahrung eigentlich schlimmer gemacht! Also habe ich tief durchgeatmet und habe mit dem Ausatem alle Spannung aus meinem Körper gehen lassen. Das ist ein stetiger Prozess. Auch jetzt noch wenn ich auf dem Zahnarztstuhl liege, muss ich mich immer wieder daran erinnern.

Meine Erfahrung damit ist, dass ich im Großen und Ganzen nun viel entspannter mit Zahnarztbesuchen umgehe. Natürlich hilft es auch, im Voraus meine Angst vor dem Schmerz auszusprechen und zu fragen, welche Behandlung auf mich zukommt. Mit der Bitte, so vorsichtig wie möglich zu behandeln. Meist mache ich damit gute Erfahrungen. Ein Besuch beim Zahnarzt ist natürlich nicht mit einem schweren Trauma zu vergleichen, das sich in unserem Körper und unserer Seele festsetzt. Aber für mich macht es sichtbar, wie wir bereits im Alltag durch einen bewussteren Umgang mit unserem Körper weniger Stress und mehr Entspannung verspüren können. 

Durch die Yogatherapie habe ich gelernt, welche Körperpartien und Muskelgruppen mit welchen psychischen Faktoren, Ängsten und Emotionen in Zusammenhang stehen. So kann ich ganz gezielt auf verschiedene Körperregionen eingehen und an diesen arbeiten, wenn mein*e Klient*in mir von psychischen oder emotionalen Schwierigkeiten in ihrem/​seinem Leben berichtet. Umgekehrt gilt dies auch für körperliche Beschwerden, die ein sehr guter Hinweis auf tiefliegende psychische und emotionale Herausforderungen sein können. Oft kommt dann in der Therapiearbeit selbst erst das eigentliche Problem und der Ursprung des Schmerzes hervor. Das, was wir im Alltag wahrnehmen, sind meist die oberflächlichen Symptome, physisch wie psychisch. 

Durch die Yogatherapie habe ich gelernt, welche Körperpartien und Muskelgruppen mit welchen psychischen Faktoren, Ängsten und Emotionen in Zusammenhang stehen. 

Inwieweit beeinflusst der Körper unsere Psyche und umgekehrt?

Für mich als Yogalehrerin ist die Bedeutung unseres vegetativen bzw. autonomen Nervensystems sehr essentiell für das Wohlbefinden meiner Klient*Innen. Also der Bereich unseres Körpers, der innerkörperlich ablaufende Vorgänge automatisch anpasst und reguliert. Dies betrifft vor allem den Sympathikus, unser Nervengeflecht, das in unmittelbaren Stresssituationen aktiviert wird. Es versetzt uns durch das Freisetzen der Stresshormone Adrenalin und Kortisol in einen Zustand höherer Aufmerksamkeit und Fluchtbereitschaft. Wir merken das beispielsweise durch plötzliches Schwitzen und einen erhöhten Herzschlag. Durch die Ausschüttung der Stresshormone ist unser Körper zu einer erhöhten Leistung der lebenswichtigen Organe fähig um zum Beispiel durch Kampf oder Flucht aus dieser bedrohlichen Situation herauszukommen. Zum vegetativen Nervensystem gehört auch der Parasympathikus. Unser Nervengeflecht, das unseren Körper und Geist wieder in einen Ruhe- und Erholungsmodus kommen lässt.

Beide Nervengeflechte sind für unser Leben essentiell, jedoch kommt es auf eine ausgewogene Balance an. Heutzutage leben wir Menschen zum größten Teil im aktivierten Zustand unseres Sympathikus. Wir tragen also ständig ein gewisses Level an Stresshormonen in uns, ohne dass wir die Möglichkeit haben, diesen inneren Druck wirklich abzubauen. Und da kommt für mich Yoga und Körpertherapie ins Spiel. Trotz seiner vordergründigen Autonomie kann dieser Teil unseres Nervensystems durch bewusste Aktivität beeinflusst werden. Dabei meine ich nicht nur die reinen Asanas (Körperübungen) und Atemtechniken, sondern auch die bewusste Wahrnehmung unserer Psyche durch Meditationstechniken und Bewusstseinsübungen im Alltag. 

Mich beeindruckt immer wieder, dabei über die Verhaltensforschung von Wildtieren zu lesen. Wie sie in traumatischen Stresssituationen mit ihrem Körper umgehen. Bei ihnen ist oft nach einem stressvollen Ereignis ein Zittern und Schütteln des ganzen Körpers zu Beobachten. Verhaltensforscher erklären das dadurch, dass die Tiere durch das starke Zittern ihr Nervensystem wieder in ein inneres Gleichgewicht bringen. Dadurch aktivieren sie die Selbstheilung ihres Organismus.

Die körperliche Reaktion auf ein Schockerlebnis ist das Kontrahieren der tiefliegenden Muskelgruppen um das Herz, den Bauch und alle lebenswichtigen inneren Organe. Das dient zum Schutz der essentiellen Körperregionen und ist ein grundlegender Überlebensreflex aller Säugetiere. Durch das Zittern kann die Anspannung aus diesen Muskelgruppen wieder losgelassen werden und dem zentralen Nervensystem wird signalisiert, dass die Gefahr vorüber ist. Zu Beobachten ist das beispielsweise bei gefangenen Wildtieren, die zurück in die Wildnis freigelassen werden. Sie zittern und „schütteln“ regelrecht diese Muskelanspannungen und damit stressvollen Erfahrungen von sich ab. 

Mit diesem Wissen kann man auch besser die Bedeutung der Körperarbeit in der Therapie bei uns Menschen verstehen. Posttraumatische Belastungsstörungen sind bleibende Erregungszustände im Menschen nach einem Trauma. Diese lassen den Betroffenen/​die Betroffene die belastenden Ereignisse durch wiederkehrende Emotionen, Träume und Erinnerungen immer wieder durchleben. Eine große Rolle spielen dabei die im Organismus angestauten körperlichen Spannungen. Ohne eine Entladung nach einer traumatischen Erfahrung halten diese den Körper in einem starken Stresszustand gefangen. Die Anspannung im Körper signalisiert dem Nervensystem stetig eine imaginäre Stresssituation. Die wiederum löst auf psychischer Ebene belastende Emotionen und Gedanken aus und alarmiert dadurch den Körper.

Ein kleines Ventil, um aus diesem Teufelskreis auszubrechen, ist für uns Menschen beispielsweise das Neurogene Zittern. Eine Stressreduktionstechnik bei der unser körpereigenes Zittern provoziert wird. Wir können dies ganz bewusst hervorrufen, um die tiefliegenden Muskelgruppen, besonders den Psoas-​Muskel in unserem Becken zu entspannen. Somit wird dem Parasympathikus, unserem Nervensystem zur Erholung und Regenerierung, das Signal gegeben, wieder aktiv zu werden.

Was kannst du Menschen ganz konkret als Tipp mitgeben — etwas, das sie selbst in ihrem Alltag umsetzen können?

Mein Tipp ist es, dir über den Tag hinweg immer wieder kurze ruhige Momente zu geben, in denen du ganz enstpannt und tief in deinen Bauch hinein atmest und gedanklich durch deinen Körper gehst. Das kann an einem ausgewählten Ort, in stiller Meditation, in der Natur sein. Aber du kannst diese Momente auch in deinen hektischeren Alltag integrieren — beim Busfahren, im Supermarkt, am Arbeitsplatz sitzend. Es reichen schon ein paar Sekunden um wieder bewusster in die Entspannung zu kommen. Frage dich ganz direkt, ob und wo sich gerade Muskeln in deinem Körper unbewusst anspannen und ob du in bestimmten Stellen deines Körpers gerade Schmerzen verspürst. Geh dann mit deinem Atem gedanklich zu diesen Stellen. Lass die Anspannung und den Schmerz ganz bewusst mit dem Ausatmen aus deinem Körper gehen.

Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie sich beispielsweise meine Hüften während des Sitzens verspannen, wenn ich total in Gedanken oder in Arbeit versunken bin. Mittlerweile lächle ich oft dabei in mich hinein und frage mich, wieso diese Muskelgruppe sich gerade anspannen mag und ob es nicht angenehmer ist, wieder in die Entspannung zu gehen und mich von der Verkrampfung zu lösen. Natürlich lautet die Antwort dabei meistens: Jaaa, Entspannung bitte!

Diese innere Anspannung wird ja meist durch mentale Prozesse, die in der Vergangenheit oder in der Zukunft liegen, ausgelöst. Wenn ich das bemerke, fällt es mir auch leichter, im jetzigen Moment wieder anzukommen und mir bewusst zu machen, dass es mir jetzt gerade in diesem Moment eigentlich gut geht und ich sicher bin. So wirst du immer achtsamer mit deinem Körper und kannst in Stresssituationen dann auch liebevoller mit innerlichen Verkrampfungen umgehen. Ich stelle mir dabei immer vor, wie mein Atem wie ein frischer Wind durch meinen Körper weht und alles mitnimmt, was ich nicht mehr bei mir haben möchte. Der schwierigste Schritt ist, glaube ich, in diese Routine zu kommen. Dich im Laufe des Tages immer wieder daran zu erinnern.

Dafür kann ich dir den Tipp geben, dir Dinge in deiner Umgebung zu suchen, die du automatisch mit dieser Übung assoziierst. Ein Beispiel: Erinnere dich jedes mal daran wenn du ein gelbes Auto siehst oder der Wind deine Haut berührt. Oder wenn du einen Hund oder ein kleines Kind beobachtest. Wenn du solche Momente im Alltag findest, die dich immer wieder daran erinnern, zu einer bewussten Atmung und Entspannung deines Körpers zurück zu kommen, wirst du bald merken, wie sich dein Körpergefühl mehr und mehr verbessert.

 
Vielen Dank Sarah für das tolle Interview.
 

 


 
Hast du du schon Erfahrungen mit Körpertherapie gesammelt vielleicht auch in Kombination mit einer Psychotherapie? Wie waren deine Erfahrungen? Was genau hat dir geholfen?
Möchtest du mehr in das Thema Körperarbeit und ‑therapie einsteigen? Hier ein paar (Link)Tipps für dich.
 

 

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